Nutzerzuwachs bei Social Games

Lars 14. Februar 2012 2

Nach einer Erhebung von eMarketer werden die Nutzerzahlen von Social Games weltweit  in diesem Jahr auf 68,7 Millionen steigen. Im Vergleich: Im Jahr 2010 lag die Anzahl der Nutzer von Social Games weltweit bei rund 53 Millionen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 30 Prozent. Bereits im vergangenen Jahr war ein Anstieg der Nutzer auf 61,9 Millionen zu beobachten.

Dabei nimmt ist das soziale Netzwerk Facebook mit Abstand die beliebteste Social Network Website, die für das Spielen von Social Games genutzt wird (Information Solutions Group, 2010). Facebook-Spiele gehören neben den Kontakten zu Freunden, Bekannten & Co. für viele Nutzer zu den regelmäßigen Aktivitäten auf Facebook dazu. Eine Befragung von Lightspeed Research zeigte, dass 67 Prozent der Befragten Facebook-Nutzer mindestens einmal wöchentlich ein bis zwei Social Games spielen. 22 Prozent der Facebook-Nutzer spielen sogar drei bis vier Facebook-Spiele mindestens einmal pro Woche.

Doch warum sind Social Games auf Facebook so beliebt? Einen wesentlichen Erfolgsfaktor der Facebook-Spiele macht das Miteinander aus. Schließlich macht gemeinsames Spielen einfach mehr Spaß. Man kann sich mit seinen Freunden vergleichen und für viele Facebook-Spiele ist für bestimmte Spielzüge sogar eine Mindestanzahl an Mitspielern erforderlich. Und die Bezeichnung „Social Games“ kommt nicht von ungefähr. Nicht nur, dass man sie als Apps zum Zeitvertreib im sozialen Netzwerk nutzen kann, auch die Facebook-Spiele setzen durch und durch auf Interaktion mit anderen Nutzern.

So war für 36 Prozent der Befragten die Einladung eines Freundes der Auslöser für den Start eines Social Games (Lightspeed Research). Lediglich 24 Prozent gaben als Grund an, das Spiel zufällig gefunden zu haben. Empfehlungen und Tipps anderer sind Auslöser Nummer Eins, ein Social Game auf Facebook zu beginnen.

Immerhin 18 Prozent haben ein Facebook-Spiel angefangen, weil es ihnen empfohlen wurde. Und für 16 Prozent war der Newsfeed eines Freundes Auslöser, in welchem das Spiel erschien. Und genau dieses Vertrauen zu den eigenen Facebook-Freunden ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor.  Werbebanner zu den Spielen schneiden da mit 5 Prozent Anmeldequote eher schlecht ab.

Auf Einladungen von Unbekannten haben nur noch ein Prozent der Facebook-Nutzer ein Social Game angefangen. Dieses Ergebnis ist durchaus positiv, schließlich sollte man auf Facebook wissen, von wem man sich zum gemeinsamen Spiel einladen lässt. Denn mit dem Annehmen der Einladung gibt man womöglich private Profil-Informationen von sich preis, die von schwarzen Schafen schnell missbraucht werden könnten. Um dies zu verhindern, sollte man zumindest gesonderte Freundeslisten mit eingeschränkten Zugriffsrechten führen.

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2 Kommentare »

  1. KKubik 21. Februar 2012 at 15:39 - Reply

    Hey, den Artikel finde ich ganz gut! Bin auch voll damit einverstanden, dass die Spiele auf fb populär sind und dass das miteinander dabei eine große Rolle spielt…bei mir gibts zwar noch viel Aufholbedarf , was die Spiele betrifft, hab mir aber gestern extra dafür eine paysafecard gekauft: Am Wochenende wird gespielt ohne Ende!!! LG

    • Lars 21. Februar 2012 at 16:01 - Reply

      Hey KKubik,

      erstmal freut es mich das dir der Artikel gefallen hat :). Was den „Aufholbedarf“ angeht, sollte man das nicht zu ernst nehmen. Da man ja eh relativ Zeit auf Facebook verbringt, gleicht sich das doch recht schnell aus und man hat fix den fehlenden Stand aufgeholt – Besonders wenn man bereit ist einen kleinen Teil an Bares zu investieren.

      Ich wünsche dir für das Wochenende jedenfalls viel Spaß beim ausgiebigen spielen :D.

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