Seafight: Update bringt Verbesserung der Gildeninseln, oder nicht?

Lars 19. Juni 2012 0

Seafight - Bigpoint

Vor gut zweieinhalb Jahren brachte Bigpoint die Gildeninseln in das Action-Browsergame Seafight. Jetzt nach Jahren der Etablierung und unbehobenen Bugs, wird ein erneutes Update für eben diese Gildeninseln eingespielt. Zwar wurde das für heute geplante Update aufgrund technischer Schwierigkeiten auf morgen, den 20. Juni verschoben, doch in guter alter Bigpoint-Manier wird unter den Spielern schon heiß über die Sinnhaftigkeit des Updates diskutiert.

Die eigentliche Veränderung am System der Gildeninseln betrifft im Grunde nur den Ausbau und die Verwaltung der Insel. War es bis dato möglich die Insel über die Webseite auszubauen, ist es nach dem Update nur noch möglich den Ausbau zu vollziehen, sofern man sich auf der Karte in der Nähe der jeweiligen Nähe befindet. Bigpoint verspricht sich dadurch einen höheren taktischen Grad beim Verwalten der Inseln. Da der Ausbau nur von Gildenmitgliedern mit entsprechenden Rechten vollzogen werden kann, könnte in der Tat ein kleiner Umschwung in den Rechten der Mitglieder vonstattengehen – Ein massiver Wechsel in der Taktik der Spieler dürfte jedoch ausbleiben.

Seafight Update: Gildeninsel

Neben der Reduzierung der Serveranfragen und Schonung derselben, sowie langsamerer Internetverbindungen der Nutzer, begründet das Team von Seafight das Update mit einer einfacheren Usability und der Entfernung einiger Bugs. Ob der Bug der nicht zurückschießenden Insel mit dem Update behoben wird (wurde), bleibt jedoch abzuwarten.

Die Spieler des Browserspiels sind sich derzeit uneins über den Nutzen des Updates. So wünschen sich viele der Community-Member eher ein strikteres Vorgehen gegen Botuser, sowie die Behebung von Bugs, anstatt eines Updates der Gildeninseln. Weiter hätten sich viele der Spieler eher neue Türme für die Inseln, sowie weitere Level und Herausforderungen gewünscht.

Schon in der Vergangenheit, erntete das Team von Bigpoint und Seafight herbe Kritik was die Häufung von Payment-Events in der letzten Zeit angeht. Besonders Spieler die viel Perlen ansammeln und diese auf ihrem Konto halten (banken), wurden von den letzten Events ein wenig bevorteilt.

Auch wenn Seafight neben Battlestar Galactica Online und DarkOrbit zu Bigpoints Action-Klassikern gehört, so lässt sich ein kleiner interner Konkurrenzkampf zwischen Seafight und Pirate Storm wohl nicht abstreiten. Beide Browserspiele drehen sich um die Welt der Piraten und Freibeuter, wobei jedoch das neuere Pirate Storm mit besserer Grafik und weniger Botuser noch im Vorteil ist. Hart ausgedrückt könnte man sagen, dass Pirate Storm noch nicht so aggressiv von Payment- und HC-Gamern befallen ist, wie es bei Seafight mittlerweile der Fall ist.

Ob die Zeichen der Zeit auf Sturm stehen und es Zeit ist, einen neuen Kurs für das Piratenspiel zu setzen, lässt sich nicht mit Sicherheit beantworten. Und auch wenn das der Ton innerhalb der Diskussionsthread ein wenig rauer ist, so gehören die Forentrolls zu Bigpoints-Browsergames, genau wie die Payment-Events. Letzteres ist schließlich eine der Möglichkeiten um das Spiel am Laufen zu halten – Denn niemand (auch nicht Bigpoint) programmiert Spiele und versucht diese dabei nicht zu monetarisieren. Irgendwie müssen letztendlich die Kosten für Hard-, Software und Mitarbeiter aufgebracht werden. Bei kostenlosen Browsergames gibt es da in der Regel nur drei Varianten: Werbung innerhalb des Spiels, Premium-Accounts und InGame-Währung und Items.

Quelle: de.bigpoint.com

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