Remanum: Neue Spielewelt „Julius“ startet mit Balancing 2.0

Alicia 7. März 2012 0

Im Browsergame Remanum gehen morgen, am 8. März die neue Spielewelt „Julius“ an den Start. Dann habt ihr endlich die Gelegenheit, euch einen ersten Eindruck zum neuen Balancing 2.0 zu verschaffen.

Die Gamedesigner von Remanum haben hierzu eigens einen Eintrag im Entwicklertagebuch verfasst, welcher teilweise massive Änderungen lüftet. Zwar zeigt sich das Entwicklerteam mit der aktuellen Beta-Runde „Romulus“ sehr zufrieden, allerdings konnten durch exzessives Spielen auch Schwachstellen identifiziert werden, bei denen das System an seine Grenzen stoß. Zu diesen zählten vor allem zu schwache Unterschiede zwischen den Städten, überstarke Legionen und zu wenig Handel. Und gerade das Handeln und Feilschen mit anderen Spielern sollte bei einem Multiplayer-Handelsspiel schließlich im Vordergrund stehen. Daher waren zum morgigen Start der neuen Spielewelt noch einige Anpassungen nötig, um am Balancing rumzufeilen.

Vor wenigen Tagen wurden bereits die überstarken Feldzüge überarbeitet, um sie gerechter und sinnvoller ins Browsergame zu integrieren. Die Feldzüge sind nämlich, vor allem in Verbindung mit einem gut ausgebauten Markt, zu einer Art „Goldgrube“ mutiert, die Unmengen an Denaren und Waren ins System gespült haben. Spieler, die ihre gesamte Wirtschaft nicht auf Legionen ausgerichtet haben, die Feldzüge noch nicht kannten oder einfach nicht genügen Denare hatten, waren im Nachteil und hatten u.a. nahezu keine Chancen auf gute Gaben am Markt.

Da sich viele Spieler nur über die Legionen finanziert und dadurch das Gleichgewicht zwischen den unterschiedlichen Rollen (Händler, Produzent etc.) aus dem Lot geriet, wurden die zu starken Feldzüge überarbeitet. So bieten die Legionen die Waren nun an der Börse und nicht mehr am Marktplatz an. Die 24-stündigen Auktionen laufen über den Tag verteilt und wurden zu einem geringen Teil auch mit einem Sofort-Kauf-Preis versehen. Die Menge der Waren, die die Legion an die Börse der Stadt stellt hängt jetzt davon ab, wie viele Spieler einer Stadt in der Kaserne Gute Gaben einsetzen. Mit diesen Änderungen an den Feldzügen wird der unbegrenzte Warenzufluss eingeschränkt. Feldzüge lohnen sich zwar immer noch, sind aber nicht mehr ausschlaggebend.

Neben den Feldzügen 2.0 werden mit der neuen Spielewelt auch viele weitere Änderungen eingespielt. Um in Remanum den Handel zwischen Spielern und Städten voranzutreiben, werden die Hafenreichweite, die Rohstoffverteilung und die damit verbundenen Betriebe-Ausbaukosten geändert.

So wurden die Restriktionen durch den Hafen reduziert. In der neuen Spielwelt „Julius“ könnt ihr dann bereits in der ersten Hafenstufe vier Städte erreichen, mit jeder weiteren Hafenstufen kommen dann zwei weitere Städte dazu. Auf den höchsten Spielstufen beträgt der Zuwachs dann aber nur noch eine Stadt pro Stufe. Die Erweiterung der Hafenreichweite ist gerade in Kombination mit den neuen Feldzügen 2.0 eine sinnvolle Änderung, um den Handel in Remanum zu stärken.

Mit der neuen Hafen-Reichweite werden die Waren jetzt auch seltener verteilt. Um die Attraktivität einer Stadt als wichtigen Handelspartner für die Nachbarn zu erhöhen, hat sich das Entwicklerteam dafür entschieden Restriktionen nur über Rohstoffe umzusetzen, d.h. dass in den Städten nur noch Rohstoffe gesperrt sein werden. Denn was bringt der Zugriff auf alle Rohstoffe, wenn man noch nicht über das Wissen verfügt, diese zu den entsprechenden Produkten zu verarbeiten? In „Julius“ kann jeder Stadtbetrieb in jeder Stadt ausgebaut werden. Sowohl der Bau aller Stadtbetriebe, als auch die Herstellung aller weiterverarbeiteter Waren wird möglich sein. Die Rohstoffe für den Ausbau sind entweder heimisch oder müssen vom Nachbarn beschafft werden.

Im Vergleich zur aktuellen Spielwelt „Romulus“ werden alle Städte erst zu einer definierten Hafenstufe auf alle Rohstoffe zugreifen können. Um die Anwesen oder die Stadt auszubauen, musste man bislang ziemlich schnell an alle Rohstoffe oder Folgeprodukte kommen. Mit der neuen Rohstoffverteilung werden die Waren man früher, mal später benötigt, was dann auch eine seltenere Verteilung erlaubt. Verfügt eine Stadt nicht über bestimmte Rohstoffe, so ist der entsprechende Betrieb auch nicht verfügbar.

In Zukunft können fünf Rohstoffe (Eisen, Flachs, Getreide, Holz, Lehm) von allen Städten produziert werden, aus denen sich über zehn Produkte herstellen lassen.  Alle übrigen Rohstoffe sind nur in bestimmten Städten verfügbar. Dabei werden die verbleibenden Rohstoffe in 3er-Gruppen aufgeteilt, aus denen sich entsprechende Folgeprodukte herstellen lassen. Zudem bekommt jede Stadt – je nach Region – entweder Gold, Marmor oder Pferde als speziellen Rohstoff obendrauf.

Die folgende Grafik veranschaulicht die neue Rohstoffverteilung auf die Städte:

Mit der neuen Warenverteilung wurden die Spendenwaren für fast die Stadtgebäude angepasst. Auch die Ausbauwaren in den Betrieben wurden geändert und wechseln jetzt häufiger, um für den Ausbau einen Anreiz zu bieten, mit anderen Spielern zu handeln.

Die Beta-Phase in Remanum hat somit zahlreihe Optimierungsansätze geliefert, die morgen mit der neuen Spielwelt „Julius“ und dem Balancing 2.0 gestartet werden. Die Gamedesigner erhoffen sich mit den Änderungen vor allem, den Schwerpunkt weg von den Feldzügen und hin zur Kernmechanik von Remanum, nämlich dem Handeln und Feilschen um Waren, sowie dem Gewinnen möglichst günstiger Auktionen, zu lenken.

Wie die umgesetzten Änderungen dann live aussehen, könnt ihr morgen direkt ausprobieren. Denn in der Spielwelt „Julius“ beginnt das bunte Treiben wieder ganz von Vorne – Eine ideale Gelegenheit, in Remanum neu durchzustarten!

Wenn ihr bereits auf den deutschen Spielewelten spielt, benötigt ihr für „Julius“ keinen neuen Account, sondern könnt dann einfach zwischen den zwei deutschen Spielewelten wählen. Allerdings könnt ihr euren alten Namen leider nicht mit auf den neuen Server nehmen. Die alte Spielwelt „Romulus“ bleibt für euch dann noch zwei Wochen erreichbar, liegt aber auf Eis. Die Funktion des Forums, Chats und der Ranglisten bleibt aber noch erhalten, sodass ihr untereinander ggf. noch Absprachen treffen könnt.

Auch wenn dann grundsätzlich jeder Spieler dieselben Chancen hat, so liegen Spieler, die Remanum bereits kennen, leicht im Vorteil. Denn die Goldmünzen aus der alten Spielwelt können, sobald diese abgeschaltet ist, mit nur einem Klick in die neue Welt übertragen werden (nur in der deutschen Version!).

Doch trotz dieses kleinen Vorsprungs für erfahrene Remanum-Spieler, muss in der neuen Spielwelt jeder Spieler selbst sein Handelsimperium auf die Beine stellen. Nutzt also die Chance bei der neuen Runde von Remanum und seit morgen beim Startschuss der Spielwelt „Julius“ dabei, dann könnt ihr auch gleich mal das neue Balancing 2.0 begutachten!

Quelle: Offizielles Forum

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